Barrierefreier Umbau eines Wohnhauses
Ende Januar 2004 wurden wir von einer Versicherung beauftragt, das Wohnhaus des Geschädigten, der bei einem Verkehrsunfall im Februar 1999 im Säuglingsalter schwerste Verletzungen ( Schädelhirntrauma ) erlitt, auf einen barrierefreien Umbau hin zu untersuchen.

Die Mutter, welche die Pflege des Geschädigten durchführt, wurde bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt.
Zur vorhandenen Wohnsituation:
Das Kinderzimmer des Geschädigten sowie das Badezimmer der Familie befanden sich im Dachgeschoss des Wohnhauses, ebenso wie das Schlafzimmer der Eltern. Die eigentlichen Wohnräume sowie die Küche sind im Erdgeschoss untergebracht.
Im Untergeschoss befindet sich eine Einliegerwohnung, welche von der Großmutter des Geschädigten bewohnt wird, sowie ein großer Heiz- und Abstellraum, der mit einer großzügigen Garage verbunden ist. Sämtliche Geschosse sind über ein bestehendes Treppenhaus zu erreichen.
Das Badezimmer war in keinster Weise barrierefrei und der Geschädigte wurde zwischen den Geschossen hin- und hergetragen. Dies stellte sich mit zunehmendem Alter des Geschädigten als äußerst schwierig heraus.
Um die Pflegesituation des Geschädigten zu erleichtern wurde von uns vorgeschlagen, sämtliche Geschosse durch den Anbau eines Senkrechtaufzuges miteinander barrierefrei zu verbinden. In diesem Zuge wurde es erforderlich, den vorhandenen Hauseingangserker zurück zu bauen. Des Weiteren wurde der bestehende Heizraum im Erdgeschoss in ein barrierefreies Badezimmer für den Geschädigten umgebaut.
Auf den folgenden Seiten wird die Situation an Hand von Bildern während der Bauphase erläutert
Aufzuganlage außen | Aufzuganlage innen | Barrierefreies Bad

